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"Schauen, was sie mir anbieten"

FUSSBALL-WESTFALENLIGA: FCO-Trainer ist gespannt / Im Stadion gegen Hiltrup

VON EGON BIEBER

Bad Oeynhausen. Es gibt sie schon wieder, die Träumer. Nach der glänzenden Leistung des FC Bad Oeynhausen gegen Aufstiegsanwärter SC Preußen Münster II spricht der eine und andere Zeitgenosse wieder vom Klassenerhalt in der Fußball-Westfalenliga. Realistisch ist es wohl kaum.

Das 1:1 gegen ein Top-Team der Liga ist prima, schafften die Münsteraner dieses Remis sogar sehr glücklich erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit, doch zum rettenden ersten Nichtabstiegsplatz sind es für die Badestädter neun Punkte – vor den letzten sieben Meisterschaftsspielen. Rein rechnerisch ist natürlich noch alles möglich, doch zu unkonstant präsentierte sich das FCO-Team in den zurückliegenden Wochen. Dem desaströsen Auftritt in Haltern folgte die klasse Leistung gegen SC Preußen Münster II. „Für kommenden Sonntag bin ich gespannt, was die Jungs mir so anbieten“, sagt Trainer Rolf Kuntschik.

Gegner ist der TuS Hiltrup (28 Punkte), der in der Rückrunde fleißig punktete und sich von den Abstiegsplätzen entfernte. Die Münsterländer sind vom Leistungslevel ein Team auf Augenhöhe für den FCO, das schlagbar ist und schon beim 1:1 in der Hinrunde zu packen war. Aber die große Unbekannte bleibt, wie sich das FCO-Team präsentiert. „Die Frage ist immer, wie kommt es bei den Jungs an, was wir in taktischer Hinsicht besprechen. Beherzigen sie es und setzen es um wie gegen Preußen Münster II, dann kommt so eine starke Leistung wie am 1. Mai heraus. Die Jungs sehen also, dass es geht, in der Westfalenliga zu bestehen. Das sollte ein klares Zeichen sein, derart fokussiert und diszipliniert von hinten heraus zu spielen“, sagt Rolf Kuntschik, der gespannt ist wie ein Flitzebogen, was ihm seine Jungs am Sonntag anbieten. Eine Unbekannte in den Überlegungen des Coaches ist, wie die Spieler das Match am Mittwoch weggesteckt haben, das Kräfte mäßig einige Körner gefordert hat. Personell wird sich nicht viel ändern. Christian Kulynycz schmerzt weiterhin die Zerrung in der Wade und David Mespe hat muskuläre Probleme in beiden Oberschenkeln. Ob Konstantin Beckmann (bekam am Mittwoch einen Schlag aufs Sprunggelenk) spielt, war am Freitag noch unklar.