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Vollgas geben

FUSSBALL-LANDESLIGA: FCO wird Mastholte stolz entgegentreten

VON JÜRGEN KRÜGER


Bad Oeynhausen. Trotz der prekären Tabellensituation breitet sich beim Fußball-Landesligisten FC Bad Oeynhausen immer mehr Optimismus aus. Grund dafür sind die zuletzt gezeigten Leistungen, mit denen gegen spielstarke Mastholter durchaus eine Überraschung möglich wäre.

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Es geht bergauf

HINTER DEM FUSSBALLTOR: Drei bis vier Punkte möchte FCO in 2014 noch holen

VON EGON BIEBER


Bad Oeynhausen. Ein Spieltag der verpassten Möglichkeiten. Für Fußball-Landesligist FC Bad Oeynhausen war beim SV Rödinghausen II wesentlich mehr drin als die unglückliche 0:1-Niederlage. FCO-Interimstrainer Hartmut Vogt lobte sein Team denn auch zurecht für einen auch spielerisch starken Auftritt. "Es geht stetig bergauf. Auf dieser Leistung können wir aufbauen", sagt der Coach.

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FCO sendet ein Lebenszeichen

HINTER DEM FUSSBALLTOR: Auftritt nach der Pause macht Mut / Glücksgriff Celik

Bad Oeynhausen. Gruselig und schaurig-schön. Süßes oder Saures. Das ist Halloween jeweils am 31. Oktober. Und das alles transportierten die Fußballer von Landesligist FC Bad Oeynhausen zwei Tage später in das Paderborner Inselbadstadion zum Meisterschaftsspiel gegen Aufsteiger Suryoye. Halloween auf dem Kunstrasenplatz. Die Darbietung in der ersten Halbzeit war gruselig und schaurig, die nach Wiederbeginn dann spritzig und schön. Saures für das Liga-Schlusslicht gab es vor und Süßes nach der Pause."Die erste Halbzeit war wohl das schlechteste, was wir in dieser Saison gespielt haben", sagte nach dem Abpfiff selbstkritisch Kapitän Jannik Göhner – und dann huschte ein breites Grinsen über sein Gesicht: "Das ist so schööön, endlich mal wieder gewonnen zu haben."

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Erst Saures, dann Süßes

FUSSBALL-LANDESLIGA: FC Bad Oeynhausen dreht das Spiel nach der Pause


Paderborn. Sie haben den Bock umgestoßen und bejubelten den zweiten Saisonsieg (den ersten gab es daheim am 24. August mit 2:1 gegen Avenwedde) in der Fußball-Landesliga. Das Liga-Schlusslicht FC Bad Oeynhausen feierte einen eminent wichtigen 4:2-Sieg beim Aufsteiger Suryoye Paderborn und schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf. Auf Kunstrasen im Inselbadstadion präsentierten die FCO-Kicker zwei Gesichter.Grottenschlecht in der ersten Halbzeit und spielerisch stark nach der Pause. Und das ergab unterm Strich einen verdienten Sieg, weil sich die Badestädter in Überzahl nach dem Seitenwechsel weitere hochkarätige Torchancen herausspielten und den vielzitierten Sack sogar früher hätten zumachen können. "Das war gruselig in der ersten Halbzeit. Wie bei Halloween", sagte Co-Trainer Michael Bigalk nach dem Abpfiff.

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FCO-Trainer hat keine gute Nacht und grübelt

HINTER DEM FUSSBALLTOR: VON EGON BIEBER

Bad Oeynhausen. Das einst so stolze Flaggschiff im Bad Oeynhausener Fußball hat mächtig Schlagseite und trudelt im rauen Gewässer umher - und droht unter zu gehen. Der ewige Fußball-Landesligist und Verbandsligist (heute heißt diese Spielklasse Westfalenliga) kassierte am Sonntag mit dem 2:5 bei der TSG Harsewinkel die siebte Saison-Niederlage in Folge, und der Steuermann lässt seine Zukunft offen.


Trainer Rolf Kuntschik war bitter enttäuscht und frustriert nach dieser Schlappe. Nach dem klasse Auftritt davor gegen das Spitzenteam TuS Tengern gab es trotz der 0:1-Niederlage doch vielversprechende Anzeichen für bessere Fußball-Tage beim FCO-Landesligisten. Mit einem Sieg beim Aufsteiger in Harsewinkel (hatte vor dem Anpfiff nur zwei Punkte mehr als der FCO) sollte die Wende eingeläutet werden, doch es folgte vielmehr ein weiterer Nackenschlag, der alle Entscheidungsträger ratlos macht. "Ich habe keine gute Nacht gehabt", sagt Rolf Kuntschik. "Man hinterfragt sich, ob man was anders hätte machen können oder was man ändern kann und muss - oder braucht das Team eine andere Ansprache? So kann es nicht weiter gehen", sagt der Coach, der sich gestern auch mit dem Vorsitzenden Dirk Göhner gedanklich ausgetauscht hat. "Wie wir wieder die Gegentore bekommen, das ist alles sehr schwer zu verdauen. Die gleichen Fehler wiederholen sich immer wieder. Über lange Bälle in die Schnittstellen der Defensive bekommen wir viel zu einfache Gegentore. Da bist du machtlos. Harsewinkel hat in vier Spielen zuvor zwei Tore geschossen, gegen uns gleich fünf. Da fehlen einem die Worte."

In dieser Saison kommt beim unabdingbaren Umbruch im Team mit jungen und talentierten Fußballern statt gestandenen Landesliga-Spielern mangels finanzieller Möglichkeiten alles Negative zusammen, und da ist vor allem die große Verletzungsmisere zu nennen. "Auf der Bank hatte ich in Harsewinkel nur drei Spieler zur Verfügung. Insgesamt sind es nur elf oder zwölf gesunde Spieler vom ursprünglichen 23er Kader. So etwas habe ich weder in meiner aktiven Laufbahn als Spieler noch als Trainer erlebt", sagt Rolf Kuntschik. Jetzt fällt erneut Stürmer Julius Eckert mit einer Muskelverletzung für mehrere Wochen aus, wahrscheinlich für den Rest der Hinrunde. In keiner Phase der Vorbereitung und dann im Verlauf der Saison konnte sich eine Formation einspielen, weil immer wieder Spieler wegen Verletzungen weg brachen. In den Trainingseinheiten gab es oft auch nur ein kleines Häufchen Aufrechter.

Trotz aller Probleme in der ersten Halbzeit, aber einem vielversprechenden 1:1, gingen Spieler und Trainer mit einem guten Gefühl in die Pause. "Da habe ich die Dinge angesprochen, die in der ersten Halbzeit nicht so gut gewesen sind. Und kaum sind wir auf dem Platz, bekommen wir beim 2:1 und 3:1 innerhalb von drei Minuten zwei ganz billige Gegentore eingeschenkt. Das Defensivverhalten ist ein Unding. Wir gewinnen keine zweiten Bälle im Mittelfeld und geraten somit gleich unter Druck", sagt Kuntschik. Druck ist zurzeit mächtig auf dem Kessel des FCO.

© 2014 Neue Westfälische, Dienstag 14. Oktober 2014